1. Reismehl, Klebreismehl und Salz mischen, dann nach und nach das heiße Wasser zugießen und erst mit einem Holzlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten, ohrläppchenweichen Teig kneten; mit einem feuchten Tuch abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
2. Den Sesam in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten, im Mörser grob zerstoßen und mit braunem Zucker, Honig und einer Prise Salz mischen.
3. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, mit dem Daumen eine kleine Mulde hineindrücken und je einen halben Teelöffel Füllung hineingeben.
4. Die Ränder schließen und zu Halbmonden formen, dabei die Ränder fest zusammendrücken, damit sie sich beim Dämpfen nicht öffnen.
5. Die Reiskuchen mit etwas Abstand in einen mit einem feuchten Tuch ausgelegten Dämpfer setzen und zugedeckt über kochendem Wasser 20 Minuten dämpfen.
6. Die fertigen Reiskuchen in kaltes Wasser tauchen, abtropfen lassen und dünn mit Sesamöl bestreichen, damit sie glänzen und nicht zusammenkleben; lauwarm servieren.
Tipp: Songpyeon ist die typische Süßigkeit von Chuseok, dem koreanischen Erntedankfest im Herbst – die Familie formt sie gemeinsam, und man sagt, wer schöne Songpyeon macht, bekommt schöne Kinder. Traditionell werden sie auf Kiefernnadeln gedämpft, was ihnen einen feinen Kiefernduft gibt. Einen Teil des Teigs kannst du mit Spinat- oder Kürbissaft färben.
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