1. Lös die Hefe in 2 EL lauwarmem Wasser auf; vermisch in einer Schüssel (oder Küchenmaschine) das Mehl mit dem Zucker, gib Hefe und zwei Eier dazu und fang an zu kneten, dann gib die restlichen Eier einzeln dazu; arbeite zum Schluss Salz und weiche Butter nach und nach ein und schlag den Teig 10 Minuten, bis der sehr weiche, klebrige Teig glänzt und sich vom Schüsselrand löst.
2. Füll gefettete Baba-Förmchen (oder ein 12er-Muffinblech) zu einem Drittel mit Teig, deck sie ab und lass sie an einem warmen Ort 1-1,5 Stunden gehen, bis der Teig den Rand erreicht.
3. Heiz den Ofen auf 180 °C vor und back die Babas 20-25 Minuten tief goldbraun; nimm sie aus den Förmchen und lass sie auf einem Gitter abkühlen (am besten einen Tag trocknen lassen).
4. Koch für den Sirup das Wasser mit dem Zucker und der Zitronenschale 5 Minuten, nimm ihn vom Herd und rühr dann den Rum ein.
5. Tauch die abgekühlten Babas einzeln in den warmen Sirup und dreh sie, bis sie sich vollgesogen haben und wie ein Schwamm aufquellen, dann lass sie auf einem Gitter etwas abtropfen.
6. Serviere sie mit Schlagsahne und träufel den restlichen Sirup darüber.
Tipp: Ursprünglich polnisch-französisch, aber in Neapel zur Ikone geworden; wichtig ist, dass der trockene Kuchen warmen Sirup aufsaugt (oder umgekehrt), sonst zieht er nicht durch - für Kinder machst du ihn mit Orangensaft statt Rum.
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