1. Eine etwa 18 x 18 cm große Form mit Ghee einfetten und mit Backpapier auslegen. Das Kichererbsenmehl sieben, damit es klümpchenfrei ist.
2. Die Hälfte des Ghees in einem kleinen Topf schmelzen und warm halten (es muss nicht heiß sein). Das Mehl in einer Schüssel mit etwas geschmolzenem Ghee zu einer glatten, flüssigen Paste verrühren.
3. In einem Topf mit schwerem Boden Zucker und Wasser aufkochen und 3-4 Minuten zu einem einfädigen Sirup kochen (er zieht zwischen zwei Fingern einen Faden).
4. Die Hitze auf mittlere Stufe stellen und die Mehlpaste nach und nach unter ständigem Rühren zum Sirup geben. Dann das restliche Ghee löffelweise unter ständigem Rühren zufügen und jeweils warten, bis es aufgenommen ist.
5. Weitere 8-10 Minuten rühren: Die Masse beginnt zu schäumen, geht auf, wird porös, löst sich vom Topfrand, und an der Oberfläche tritt Ghee aus. Jetzt den Kardamom einrühren und sofort in die vorbereitete Form gießen.
6. 5 Minuten abkühlen lassen, dann noch warm mit einem scharfen Messer in Quadrate schneiden. Vollständig abkühlen lassen und erst dann die Stücke voneinander lösen. In einer luftdichten Dose hält es sich eine Woche.
Tipp: Der Legende nach hat der Koch des Maharadschas von Mysore das Mysore Pak in der Palastküche improvisiert. Es gibt zwei Varianten: die alte, poröse, feste und krümelige und die weiche, schmelzende moderne; das Ergebnis hängt davon ab, wie viel Ghee du zugibst und wie lange du rührst. Beim Timing brauchst du Mut: Bleibt die Masse zu lange im Topf, wird sie hart und krümelig.
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