1. Die Haselnüsse 5 Minuten in einer trockenen Pfanne rösten, in einem Küchentuch die Häute abreiben und grob hacken; eine Handvoll für die Deko beiseitelegen. Den Backofen auf 150 °C vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen und auf jedes einen Kreis von 22 cm zeichnen.
2. Die zimmerwarmen Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker löffelweise zugeben und 8-10 Minuten zu einem glänzenden, festen Baiser schlagen. Die Haselnüsse mit dem Mehl mischen und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.
3. Die Baisermasse auf die beiden Kreise verteilen und glatt streichen; 1,5-2 Stunden backen, bis sie außen knusprig und hellgolden ist; im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen (so reißt sie nicht).
4. Für die Creme die weiche Butter 5 Minuten schaumig schlagen, dann die Kondensmilch löffelweise und zuletzt das Kakaopulver zugeben; es entsteht eine glatte, glänzende Creme.
5. Einen Baiserboden auf eine Tortenplatte legen, mit der Hälfte der Creme bestreichen, den zweiten Boden darauflegen und Oberseite und Rand mit der restlichen Creme einstreichen; mit den beiseitegelegten Haselnüssen bestreuen.
6. Mindestens 4 Stunden kühlen und mit einem scharfen, in heißes Wasser getauchten Messer schneiden.
Tipp: Die Kiewer Torte entstand 1956 aus einem „Fehler“: In der Konditorei Karl Marx war über Nacht vergessenes Eiweiß fest geworden – die Konditoren mischten Haselnüsse hinein, und das Wahrzeichen Kiews war geboren, das traditionell in einer runden Schachtel verschenkt wird.
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