1. Für den Teig das Wasser mit 100 g Butter und dem Salz aufkochen, 150 g Mehl auf einmal hineinschütten und kräftig rühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst (etwa 2 Minuten). Lauwarm abkühlen lassen, dann die Eier einzeln gründlich einarbeiten, bis eine glänzende Masse entsteht, die langsam vom Löffel gleitet.
2. Mit dem Spritzbeutel 8 runde Häufchen von 7-8 cm Durchmesser auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen und im auf 200 °C vorgeheizten Ofen 15 Minuten, dann bei 180 °C weitere 20 Minuten backen – den Ofen dabei nicht öffnen! Im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen.
3. Für die Creme das ausgekratzte Vanillemark samt Schote in die Milch geben und aufkochen. Die Eigelbe mit 60 g Zucker und den restlichen 30 g Mehl schaumig rühren, mit der heißen Milch temperieren, zurückgießen und unter ständigem Rühren zu einem dicken Pudding kochen; zugedeckt abkühlen lassen.
4. 80 g Zucker in einer Pfanne zu goldbraunem Karamell schmelzen, vom Herd nehmen und vorsichtig 3 Esslöffel heißes Wasser zugeben; glatt rühren und abkühlen lassen. Die Hälfte des Karamells unter den kalten Pudding rühren und mit den restlichen 100 g weicher Butter schaumig schlagen. Die Sahne mit den restlichen 40 g Zucker steif schlagen.
5. Die Windbeutel waagerecht halbieren. In die unteren Hälften die Karamellcreme und darauf reichlich Schlagsahne spritzen. Das restliche Karamell (wenn es fest geworden ist, leicht erwärmen) auf die Deckel streichen und diese aufsetzen.
6. Vor dem Servieren mindestens 1 Stunde kühlen und am selben Tag verzehren.
Tipp: Der Větrník (wörtlich „Windmühle“) ist das legendäre Gebäck tschechischer Konditoreien: drei Cremes – Vanille, Karamell-Buttercreme und Schlagsahne – in einem großen Windbeutel mit Karamellglasur; laut tschechischen Omas muss der Deckel eines guten Větrník „knacken“.
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