1. Die Anissamen im Mörser leicht zerstoßen, die Orangenschale fein abreiben. Die Hefe mit einem Löffel Zucker in der lauwarmen Milch auflösen und 10 Minuten schäumen lassen.
2. Den restlichen Zucker, Salz, Anis, Orangenschale, Eier, Orangenblütenwasser und die Hefemilch zum Mehl geben, 5 Minuten kneten, dann nach und nach die weiche Butter einarbeiten; weitere 8-10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
3. Zugedeckt an einem warmen Ort 1½-2 Stunden gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
4. Etwa ein Fünftel des Teigs beiseitelegen. Den Rest zu zwei runden Laiben formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Den beiseitegelegten Teig zu dünnen Strängen rollen und mit den Fingern zu „Knochen“ formen; kreuzweise auf die Laibe legen und in die Mitte eine kleine Kugel setzen.
5. Zugedeckt noch 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen und die Laibe 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.
6. Noch warm mit geschmolzener Butter bestreichen und großzügig mit Zucker bestreuen. Mit heißer Schokolade oder Champurrado servieren.
Tipp: Die „Knochen“ und die Kugel in der Mitte erinnern an die Toten (die Kugel steht für eine Träne oder einen Schädel) – das Fest ist am 1. und 2. November, aber das Brot schmeckt an jedem Tag des Jahres.
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