1. Für die Creme die Hälfte der Milch mit dem ausgekratzten Vanillemark und der aufgeschlitzten Schote aufkochen. In einer Schüssel die Eier mit Zucker und Mehl glatt rühren, dann die restliche kalte Milch zugeben.
2. Die heiße Milch in dünnem Strahl unter ständigem Rühren zur Eimasse gießen, zurück in den Topf geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren 5-7 Minuten zu einer dicken Puddingcreme kochen. Die Vanilleschote entfernen, die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken und vollständig abkühlen lassen.
3. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Blätterteig in 8 Stücke teilen, jedes auf Backpapier zu einem dünnen, etwa 24 cm großen Kreis ausrollen, mit einer Gabel dicht einstechen und 10-12 Minuten goldbraun backen; noch warm an einem Teller entlang rund schneiden und die Reste beiseitelegen.
4. Die weiche Butter schaumig schlagen und die abgekühlte Puddingcreme löffelweise unterarbeiten – so entsteht eine seidige, leichte Buttercreme.
5. Die Böden dick mit Creme bestreichen und aufeinanderschichten, Oberseite und Rand ebenfalls einstreichen und zum Schluss mit den zerbröselten Teigresten bestreuen.
6. Mindestens 8 Stunden, besser über Nacht kühlen, damit die Böden weich werden, dann in Stücken servieren.
Tipp: Die Torte wurde 1912 zur Hundertjahrfeier des Sieges über Napoleon in Moskau populär – der Legende nach ahmten ihre dreieckigen Stücke den Hut des Kaisers nach; mit gekauftem Butterblätterteig ist sie zu Hause leicht zu machen.
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