1. Für den Teig die Hefe mit dem Zucker und 3 EL lauwarmem Wasser anrühren; Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Hefemischung, Ei, saure Sahne und die geschmolzene, lauwarm abgekühlte Butter zufügen und zu einem glatten, weichen Teig kneten; zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
2. Für die Khoriz-Füllung das ausgekratzte Mark der Vanilleschote mit dem Zucker mischen, Mehl und weiche Butter zugeben und mit den Fingerspitzen zu sandigen Streuseln verreiben.
3. Den Teig in 3 Teile teilen, jedes zu einem etwa 30 × 20 cm großen Rechteck ausrollen und gleichmäßig mit einem Drittel der Füllung bestreuen, dabei 1 cm Rand frei lassen.
4. Von der Längsseite her fest aufrollen, leicht flach drücken und in 4 cm große Rauten schneiden; auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und weitere 20 Minuten gehen lassen.
5. Die Oberfläche mit verquirltem Ei bestreichen, mit einer Gabel ein Muster ziehen und im auf 180 °C vorgeheizten Ofen 25-30 Minuten goldbraun backen.
6. Abgekühlt zu Tee oder Kaffee servieren – das traditionelle Gebäck armenischer Feiertage, besonders zu Tyarnyndarach (Mariä Lichtmess im Februar).
Tipp: Gata gibt es in vielen Formen: In Garni bäckt man sie als großen, runden Fladen mit kunstvollem Muster. Backst du eine Münze mit hinein, darf sich der Finder auf ein glückliches Jahr freuen.
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