1. Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen; Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Hefemilch, Ei und geschmolzene Butter zufügen und zu einem glatten, weichen Teig kneten; zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
2. Für die Füllung die Mandeln in einer trockenen Pfanne leicht rösten, abkühlen lassen und im Zerkleinerer fein mahlen; mit Puderzucker und gemahlenem Kardamom mischen.
3. Den Teig in 16 Kugeln teilen und jede zu einer dünnen, etwa 10 cm großen Scheibe ausrollen; einen gehäuften EL Füllung in die Mitte geben, zum Halbmond falten und die Ränder fest andrücken.
4. Den Rand mit den Fingerspitzen wellig wie einen Zopf eindrehen und auf der Oberseite jedes Gebäcks mit einer Pinzette (oder Gabel) das typische Fischgrätmuster eindrücken.
5. Die Gebäckstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im auf 180 °C vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten hellgolden backen – sie sollen nicht braun werden.
6. Abgekühlt zum Tee servieren – eine der drei Süßigkeiten des Nouruz-Festes (Pachlava, Schakarbura, Schorgogal), Symbol des Mondes.
Tipp: Das gekniffene Muster ist der Schmuck der Şəkərbura; statt der Spezialzange (Maqqasch) tut es eine saubere Augenbrauenpinzette. Statt Mandeln kannst du auch Walnüsse nehmen.
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