1. Das Hähnchen in einen großen Topf legen, mit kaltem Wasser bedecken, aufkochen, den Schaum abschöpfen, salzen und bei kleiner Hitze etwa 1 Stunde weich köcheln; 700 ml Brühe beiseitestellen.
2. Das gekochte Hähnchen in eine Form legen und die Haut im 200 °C heißen Ofen 15-20 Minuten goldbraun bräunen, dann etwas abkühlen lassen und in größere Stücke teilen (die Knochen können drinbleiben).
3. Die Walnüsse mit dem Knoblauch in der Küchenmaschine oder im Fleischwolf sehr fein, fast cremig mahlen – richtig gemacht, tritt sogar etwas Nussöl aus.
4. Die Zwiebeln fein hacken und in etwas Hühnerfett oder Öl glasig dünsten, dann gemahlenen Koriander, Chmeli Suneli und Utscho Suneli zugeben und eine halbe Minute rühren, damit sich ihr Aroma entfaltet.
5. Die warme Brühe nach und nach unter die Walnusspaste rühren, dann die gewürzten Zwiebeln und den Essig zugeben; bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren 5 Minuten erhitzen (nicht kochen lassen, sonst trennt sich das Öl ab), salzen und pfeffern – die Soße sollte die Konsistenz von dicker Sahne haben.
6. Die Hähnchenstücke in eine tiefe Schüssel legen, mit der noch warmen Soße übergießen und mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, kühlen; kalt mit Brot oder Gomi (Maisbrei) servieren.
Tipp: Satsivi ist der König der georgischen Neujahrstafel: Die Soße schmeckt am nächsten Tag am besten, du kannst sie also ruhig einen Tag vorher zubereiten. Ohne Utscho Suneli tut es auch eine Prise gemahlener Bockshornkleesamen.
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