1. Die Hirse im Sieb mehrmals mit heißem Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist – so verliert sie ihren leicht bitteren Geschmack.
2. Das Wasser in einem Topf aufkochen, die Hirse einstreuen und bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
3. Die klein gewürfelten Kartoffeln zugeben, salzen und weitere 15 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind und die zerkochte Hirse die Flüssigkeit andickt.
4. Inzwischen den gewürfelten Speck in einer Pfanne auslassen, die fein gehackte Zwiebel zugeben und goldbraun braten.
5. Speck und Zwiebel samt Fett unter den Brei rühren, pfeffern und noch 5 Minuten mitkochen; Kulish ist richtig, wenn er dick und löffelbar ist – halb Suppe, halb Brei.
6. Mit frischem Dill bestreut heiß mit Roggenbrot servieren.
Tipp: Kulish war das Lageressen der Saporoger Kosaken: in einem einzigen Kessel über offenem Feuer gekocht, aus allem, was gerade da war – am besten schmeckt er bis heute aus dem Kessel im Freien.
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