1. Den Schweinenacken in 4-5 cm große Würfel schneiden, sodass jedes Stück etwas Fett behält – das macht Mtsvadi saftig.
2. Eine Zwiebel in dünne Ringe schneiden und mit dem Fleisch in eine Schüssel geben; salzen, pfeffern, mit dem Essig beträufeln, gut vermengen, zudecken und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden, am besten über Nacht, marinieren.
3. Das Fleisch eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen; inzwischen den Grill anzünden und warten, bis die Holzkohle mit weißer Asche bedeckt ist und gleichmäßig glüht (oder eine Grillpfanne sehr stark erhitzen).
4. Die Fleischwürfel dicht an dicht auf Spieße stecken (die Marinadenzwiebel beiseitelegen) und über der Glut unter häufigem Wenden 15-20 Minuten grillen, bis sie rundum gebräunt und gerade durchgegart sind; lässt abtropfendes Fett die Flammen hochschlagen, mit etwas Wasser oder Essigwasser besprenkeln.
5. Inzwischen die beiden Servierzwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit etwas Salz verreiben; den Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen.
6. Das heiße Fleisch direkt von den Spießen auf die Zwiebelringe streifen, mit Granatapfelkernen bestreuen und sofort mit Lavash oder frischem Brot und Tkemali-Soße servieren.
Tipp: Die Georgier sagen, das wichtigste Gewürz eines guten Mtsvadi ist Rauch: Grill es wenn möglich über Rebholz oder Holzkohle. Die Zwiebel-Essig-Marinade macht das Fleisch zart, aber der eigentliche Trick ist durchwachsener Nacken – magerer Rücken wird trocken.
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