1. Setz am Vorabend den Vorteig an: Vermisch die Hälfte des Brotmehls grob mit dem dazugehörigen Wasser und einem Viertel Teelöffel Trockenhefe in einer Schüssel, deck ihn ab und lass ihn 12-16 Stunden bei Zimmertemperatur reifen, bis er blasig ist und duftet.
2. Gib am nächsten Tag das restliche Mehl, den Großteil des Wassers und die restliche Hefe zum Vorteig und misch alles 5 Minuten in der Küchenmaschine oder mit einem Holzlöffel, gib dann Salz und das restliche Wasser dazu und knete weitere 8-10 Minuten - der Teig wird sehr weich und klebrig, und so soll es sein.
3. Gib ihn in eine geölte Schüssel und lass ihn 2 Stunden gehen; falte ihn dabei alle 30 Minuten viermal: Heb mit nassen Händen den Teigrand an und schlag ihn rundherum zur Mitte ein.
4. Stürz ihn auf eine großzügig bemehlte Fläche, schneide ihn vorsichtig in zwei längliche Rechtecke und leg sie, ohne die Luftblasen herauszudrücken, auf bemehltes Backpapier; lass sie abgedeckt noch 45 Minuten gehen. Heiz den Ofen mit einem Blech darin auf 240 °C vor.
5. Zieh die Brote mit dem Papier auf das heiße Blech, stell eine kleine Schale Wasser auf den Ofenboden und back sie 25-30 Minuten, bis sie tief goldbraun sind und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.
6. Lass sie vor dem Anschneiden vollständig auf einem Gitter abkühlen.
Tipp: Das Geheimnis der großen, unregelmäßigen Poren ist ein sehr weicher Teig und behutsames Arbeiten - knete kein zusätzliches Mehl ein, arbeite lieber mit nassen Händen; perfekt für Sandwiches und Bruschetta, und in Scheiben geschnitten lässt es sich gut einfrieren.
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