1. Den fertig gewässerten Lutefisk in kaltem Wasser abspülen und in 4 gleich große Stücke schneiden.
2. Den Fisch mit der Hautseite nach unten in eine ofenfeste Form legen, salzen, mit Alufolie fest abdecken und im auf 200 °C vorgeheizten Ofen 20-30 Minuten garen, bis das Fleisch glasig ist und leicht in Lamellen zerfällt.
3. Inzwischen die Erbsen in wenig Salzwasser 5 Minuten kochen, abgießen und mit 20 g Butter grob zerdrücken (das ist das norwegische Ertestuing).
4. Den Speck in kleine Würfel schneiden und in einer trockenen Pfanne knusprig auslassen.
5. Die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen.
6. Die beim Garen ausgetretene Flüssigkeit abgießen, den Fisch auf Teller heben und mit dem Erbspüree, dem knusprigen Speck, der geschmolzenen Butter, Senf und Salzkartoffeln servieren.
Tipp: Lutefisk ist getrockneter Kabeljau, der in Lauge eingelegt und danach wieder gewässert wird; in Norwegen isst man ihn in der Adventszeit, und seine gallertartige Konsistenz überrascht viele. Außerhalb Skandinaviens bekommst du ihn kaum, nimm deshalb gewässerten Salzkabeljau: 24-48 Stunden in kaltem Wasser einweichen, das Wasser mehrmals täglich wechseln, dann genauso garen. Die Konsistenz wird nicht ganz so gallertartig, aber Speck, Butter und Senf sorgen für dieselbe festliche Stimmung.
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