1. Die Kidneybohnen über Nacht einweichen, dann in frischem Wasser 1-1,5 Stunden ganz weich kochen, abgießen und noch warm mit dem Kartoffelstampfer grob zerdrücken.
2. Die Hefe in 300 ml lauwarmem Wasser auflösen, Mehl, Salz und geschmolzene Butter in eine Schüssel geben, das Hefewasser zugießen und zu einem glatten, weichen Teig kneten; zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
3. Den Speck klein würfeln und in einer Pfanne ohne Fett auslassen, die fein gehackte Zwiebel zufügen und weich dünsten; samt Fett unter das Bohnenpüree mischen, salzen, pfeffern, den gehackten Koriander unterrühren und abkühlen lassen.
4. Den Teig in 3 Stücke teilen, jedes zu einer etwa 20 cm großen Scheibe drücken, ein Drittel der Bohnenfüllung in die Mitte geben, die Ränder hochziehen und zusammendrücken, dann mit der Naht nach unten drehen und zu einem etwa 1 cm dicken Fladen von 25 cm flach drücken; die Oberseite mit einer Gabel einstechen.
5. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 220 °C 15-18 Minuten goldbraun backen (oder zugedeckt in der Pfanne pro Seite 6-8 Minuten).
6. Die heißen Fladen sofort mit der geschmolzenen Butter bestreichen, in Stücke schneiden und warm mit sauren Gurken oder frischem Gemüse servieren.
Tipp: In der Region Ratscha wird Lobiani auch ohne Speck als Fastengericht gebacken; würz die Bohnen dann mit in etwas Öl gebratener Zwiebel und einer Prise Chmeli Suneli.
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