1. Die Brotscheiben (ohne Rinde) 15 Minuten in der Hälfte der Kokosmilch einweichen, bis sie ganz weich sind.
2. Getrocknete Garnelen, Cashewkerne und Erdnüsse (ungeröstet, ungesalzen) mit dem geschälten Ingwer, der Zwiebel und dem Knoblauch im Mixer fein pürieren und mit der restlichen Kokosmilch lockern.
3. In einem schweren Topf das Palmöl (Dendê) erhitzen, die Nusspaste hineingeben und unter Rühren 3-4 Minuten anbraten. Olivenöl mit einer Prise Paprikapulver kann das Palmöl ersetzen, aber die typische orange Farbe und der Geschmack kommen vom Dendê.
4. Das eingeweichte Brot zugeben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren 15-20 Minuten garen, bis eine dicke, cremige, püreeartige Masse entsteht, die sich vom Topfrand löst; mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Die geschälten Garnelen unterheben, 4-5 Minuten garen und dann den gehackten Koriander unterrühren. Inzwischen den Reis in Salzwasser kochen.
6. Mit Reis servieren; in Bahia dient es auch als Füllung für Acarajé.
Tipp: Vatapá ist ein Gericht afrikanischen Ursprungs, das versklavte Menschen nach Brasilien brachten – gemahlene Nüsse und getrocknete Garnelen geben ihm seinen tiefen Umami-Geschmack.
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