1. Das Hähnchen am Rückgrat entlang aufschneiden, auseinanderklappen und am Brustbein flach drücken (oder vierteln), mit Küchenpapier trocken tupfen und beidseitig kräftig salzen und pfeffern.
2. Die Butter in einer großen, am besten gusseisernen Pfanne (traditionell einer Tonschale namens Ketsi) schmelzen und das Hähnchen mit der Hautseite nach unten hineinlegen; einen kleineren Deckel oder Teller darauflegen, beschweren und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten braten, bis die Haut tief goldbraun und knusprig ist.
3. Wenden und die andere Seite 10-12 Minuten braten, bis das Fleisch durchgegart ist (an der dicksten Stelle der Keule tritt klarer Saft aus); inzwischen den Ofen auf 200 °C vorheizen.
4. Den Knoblauch schälen und mit einer Prise Salz im Mörser zu Paste zerstoßen oder sehr fein hacken; in einem kleinen Topf die Milch mit der Sahne erhitzen (nicht kochen) und den Knoblauch einrühren.
5. Die Knoblauchmilch über das Hähnchen in der Pfanne gießen und im Ofen weitere 8-10 Minuten garen, bis die Soße leicht eindickt und Blasen wirft.
6. Direkt aus der Pfanne heiß servieren, großzügig mit Soße beträufelt; frisches Brot oder Mtschadi (Maisfladen) eignet sich perfekt zum Auftunken.
Tipp: Spar nicht am Knoblauch – der Kern von Tschkmeruli ist die kräftige Milch-Knoblauch-Soße. Für eine leichtere Variante ersetzt du die Sahne durch weitere 100 ml Milch.
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