1. Die Hähnchenbrust in einem großen Topf mit dem Wasser bedecken, halbierte Zwiebel, Frühlingszwiebeln, zerdrückten Knoblauch und Korianderstiele zugeben, salzen und 25 Minuten köcheln; das Fleisch herausnehmen und in feine Fasern zupfen.
2. Die Hälfte der Kartoffeln in dünne Scheiben, den Rest in größere Würfel schneiden – in Bogotá nimmt man drei Kartoffelsorten, darunter die gelbe Papa criolla, die zerfällt und die Suppe cremig macht; hier übernehmen die dünnen Scheiben diese Rolle.
3. Frühlingszwiebeln und Korianderstiele aus der Brühe nehmen, Kartoffeln und die in 4-5 cm dicke Scheiben geschnittenen Maiskolben zugeben und 35-40 Minuten kochen, bis die dünnen Scheiben ganz zerfallen und die Suppe dick und cremig ist.
4. Die getrocknete Guasca einrühren (dieses leicht bittere, kräuterige Kraut gibt dem Ajiaco seinen unverwechselbaren Geschmack), das gezupfte Hähnchen zurückgeben und 5 Minuten köcheln; mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. In tiefe Teller schöpfen, in jeden ein Stück Mais.
6. Sahne, Kapern und Avocadoscheiben in Schälchen dazu reichen – jeder gibt sie nach Geschmack in seine Suppe.
Tipp: Wenn du keine Guasca findest, kommt eine Mischung aus getrocknetem Oregano und Thymian nahe, aber für einen echten Ajiaco lohnt sich die Suche.
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