1. Vermisch in einer Schüssel das Mehl mit der Trockenhefe und dem Zucker, gieß das lauwarme Wasser und 2 Esslöffel Olivenöl dazu, dann das Salz, und knete 10 Minuten einen weichen, klebrigen Teig; lass ihn abgedeckt 1 Stunde gehen.
2. Fette ein Blech von etwa 30 x 40 cm großzügig mit 2 Esslöffeln Öl ein, leg den Teig hinein und drück ihn mit den Fingern vorsichtig bis zum Rand (springt er zurück, lass ihn 10 Minuten ruhen und mach dann weiter); lass ihn abgedeckt noch 1 Stunde gehen.
3. Schlag für die Salzlake das lauwarme Wasser mit dem Öl und dem Salz zu einer trüben Emulsion auf.
4. Drück mit geölten Fingerspitzen überall tiefe Mulden in den aufgegangenen Teig und gieß die Lake darüber, sodass sie sich in den Mulden sammelt; lass ihn noch 30-40 Minuten gehen. Heiz den Ofen auf 230 °C vor.
5. Back die Focaccia im unteren Drittel des Ofens 18-20 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Mulden weich und ölig bleiben.
6. Lass sie etwas abkühlen, schneide sie in Quadrate und serviere sie frisch.
Tipp: In Genua isst man sie zum Frühstück, in den Cappuccino getunkt; die Lake sorgt für die typisch glänzende Oberfläche und die weiche Krume - mit grobem Meersalz bestreut ist sie am echtesten, und am nächsten Tag kurz im Ofen aufgewärmt schmeckt sie auch noch.
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