1. Den Reis mit 700 ml Milch und einer Prise Salz aufkochen und bei kleiner Hitze unter häufigem Rühren 40-45 Minuten zu dickem Brei kochen, dann abkühlen lassen.
2. Das Roggenmehl mit dem Wasser und 1 Teelöffel Salz zu einem festen, nicht klebenden Teig kneten, in 16 gleiche Kugeln teilen und jede auf bemehlter Fläche zu einem dünnen Oval von etwa 15 cm ausrollen.
3. Auf die Mitte jedes Ovals 1-1,5 Esslöffel Reisbrei streichen, die Ränder ringsum 1-1,5 cm über die Füllung schlagen und mit den Fingern dicht zusammenkneifen, sodass sie gewellt aussehen und die Mitte offen bleibt.
4. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und im auf 275 °C (oder Höchststufe) vorgeheizten Ofen 10-15 Minuten backen, bis die Ränder braun gesprenkelt sind.
5. Inzwischen 30 g Butter mit den restlichen 200 ml Milch erhitzen und die Piroggen direkt nach dem Backen damit bestreichen; mit einem Küchentuch abdecken und weich werden lassen.
6. Die Eier 10 Minuten hart kochen, schälen, mit der restlichen weichen Butter mit einer Gabel zerdrücken, salzen und auf die warmen Piroggen streichen.
Tipp: Karjalanpiirakka sind das Symbol Kareliens im Osten Finnlands und heute im ganzen Land ein Frühstück: Du findest sie in jeder Bäckerei und jedem Café. Der dünne Roggenteig wirkt anfangs knifflig, aber nach der 4. oder 5. Pirogge geht das Kneifen wie von selbst. Das Bestreichen mit heißer Milchbutter und das Ruhen unter dem Tuch machen die Ränder weich – lässt du es weg, bleiben sie hart.
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