1. Für den Sauerteig (Zakwas) das Roggenmehl in einem Glas mit dem lauwarmen abgekochten Wasser und 2 halbierten Knoblauchzehen verrühren, mit einem Mulltuch abdecken und an einem warmen Ort 4-5 Tage gären lassen, dabei täglich umrühren; er ist fertig, wenn er angenehm säuerlich riecht. Du kannst auch fertigen Żurek-Sauerteig verwenden.
2. In einem Topf die Brühe mit der rohen Weißwurst, Lorbeer und Piment aufkochen und bei schwacher Hitze 20 Minuten köcheln lassen; die Wurst herausnehmen und in Scheiben schneiden.
3. Inzwischen den gewürfelten Speck in einer Pfanne auslassen, die fein gehackte Zwiebel und die restlichen 2 zerdrückten Knoblauchzehen zugeben und goldgelb braten; mit den gewürfelten Kartoffeln in die Brühe geben und 15 Minuten kochen.
4. Den Sauerteig aufschütteln und unter ständigem Rühren in die Suppe gießen; den Majoran zugeben und 5 Minuten kochen, bis sie andickt.
5. Die saure Sahne mit etwas heißer Suppe verrühren, unterziehen, die Wurst zurückgeben und mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack etwas geriebenem Meerrettich abschmecken. Inzwischen die Eier hart kochen und halbieren.
6. Jede Portion mit einem halben harten Ei und frisch geriebenem Meerrettich servieren; in Polen wird sie zu Ostern sogar in einem ausgehöhlten Brotlaib serviert.
Tipp: Żurek ist die Königin der Suppen beim polnischen Osterfrühstück; seine Säure kommt allein vom Roggensauerteig – gib also keinen Essig hinein.
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