1. Sind die Heringsfilets sehr salzig, 1-2 Stunden in kaltem Wasser (oder Milch) wässern, dabei einmal das Wasser wechseln; danach mit Küchenpapier trocken tupfen.
2. Die Filets schräg in 2-3 cm große Stücke schneiden.
3. Die Zwiebel in dünne Halbringe schneiden, mit kochendem Wasser überbrühen und abtropfen lassen – so verliert sie ihre Schärfe, bleibt aber knackig.
4. Den Apfel schälen, entkernen und klein würfeln; auch die Salzgurken würfeln. Den Apfel sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit er nicht braun wird.
5. Die saure Sahne mit Zwiebel, Apfel, Gurken und dem größten Teil des Dills verrühren, pfeffern und den Hering vorsichtig unterheben; mindestens 1 Stunde kühl stellen, damit sich die Aromen verbinden.
6. Mit frischem Dill bestreut, mit gekochten neuen Kartoffeln oder Roggenbrot servieren.
Tipp: Eine unverzichtbare kalte Vorspeise am polnischen Heiligabend; säuerlicher Apfel und cremige saure Sahne gleichen das Salzige des Herings wunderbar aus.
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