Vorbereitung: Die angegebene Zeit ist ein Richtwert: Die Mitte der dicksten Fleischstelle mit einem sauberen Kerntemperaturfühler prüfen, ohne den Knochen zu berühren. Sie muss mindestens 30 Sekunden lang 75 °C erreichen; bei Bedarf weitergaren. Eine gebräunte Oberfläche und die Farbe des austretenden Safts allein sind keine Garprobe.
1. Heize den Ofen auf 190 °C vor. Salze und pfeffere das Perlhuhn innen und außen und bedecke es mit dünnen Speckscheiben.
2. Lege es in ein Backblech, beträufle es mit geschmolzener Butter, streue die geviertelte Zwiebel daneben und schiebe es in den Ofen.
3. Gib nach etwa 25 Minuten die geputzten (oder vorgekochten) Maronen dazu und brate alles weiter, beträufle es dabei mit dem eigenen Saft.
4. Gieße neben den bratenden Vogel den Weißwein und die Fleischbrühe, damit der Saft nicht austrocknet.
5. Brate alles insgesamt etwa 60-70 Minuten, bis die Haut knusprig goldbraun ist und der am Schenkel austretende Saft klar ist.
6. Lass den Vogel ein paar Minuten ruhen, schneide ihn auf und serviere ihn mit den Maronen und dem Bratensaft garniert.
Tipp: Ein festliches Gericht in Weihnachtsstimmung. Das Fleisch des Perlhuhns ist schmackhafter als Hähnchen, aber trockener – der Speckmantel und das Beträufeln schützen es vor dem Austrocknen. Mit geschmortem Kraut oder Kartoffelpüree ist es das Echte.
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