Die hausgemachte Barbecuesoße ist eine rauchige, süß-säuerliche, dicke amerikanische Grillsoße – viel charaktervoller als die gekaufte. Sie entsteht in einer einzigen Pfanne; diese Variante ist zum frischen Verzehr gedacht, nicht zum Einkochen.
1. Hacke 1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch sehr fein und dünste sie in 1 Esslöffel Öl glasig.
2. Gib 2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver dazu und röste es eine halbe Minute an, damit sich sein Aroma entfaltet.
3. Gib 300 g Ketchup, 80 g braunen Zucker, 3 Esslöffel Apfelessig und 2 Esslöffel Worcestershire-Soße hinein.
4. Rühre 1 Teelöffel englischen Senf unter und würze alles mit einer Prise Cayennepfeffer.
5. Lass alles bei kleiner Hitze ohne Deckel 20 Minuten köcheln, bis es eindickt und der rohe Essiggeschmack verschwindet.
6. Püriere alles mit dem Stabmixer glatt. Kühle die für später vorgesehene Soße in sauberen Behältern in kleinen Portionen schnell ab und stelle sie innerhalb von 2 Stunden nach der Zubereitung in den Kühlschrank bei höchstens 4 °C.
Tipp: Bestreiche das Fleisch beim Grillen NUR in den letzten 10 Minuten damit – wegen des Zuckergehalts brennt es schnell an. Verbrauche sie gekühlt innerhalb von 2 Tagen oder friere die frisch zubereitete, abgekühlte Soße portionsweise ein. Ein sauberes Glas und Essig allein machen daraus keine haltbare Konserve; bewahre sie nicht bei Raumtemperatur auf.
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