Der Welspaprikasch ist ein Kleinod der ungarischen Fischgerichte: seidiger, paprizierter Sud und mürbes Fischfleisch, dazu die klassischen Quarknudeln.
Welspaprikasch
1. Schneide das Welsfilet (800 g) in größere, mundgerechte Stücke und salze sie leicht.
2. Hacke die Zwiebel (2 Zwiebeln) klein und brate sie im Schweineschmalz (2 EL) bei kleiner Hitze glasig. Gib den zerdrückten Knoblauch (2 Zehen) dazu, nimm alles vom Herd und streue das Paprikapulver (2 TL) hinein, damit es nicht verbrennt.
3. Gieße sofort mit etwas Wasser auf, koche es auf, gib die Welsstücke hinein und koche sie zugedeckt bei perlender Hitze in 10-12 Minuten vorsichtig weich.
4. Rühre die saure Sahne (200 ml) mit dem Mehl (1 EL) glatt, rühre ein paar Löffel heißen Sud unter (Temperaturausgleich) und dicke damit den Paprikasch ein. Lass ihn noch 2-3 Minuten perlen.
Quarknudeln
5. Koche die Fleckerlnudeln (400 g) in reichlich heißem Salzwasser und gieße sie dann ab.
6. Schneide den Speck (100 g) in kleine Würfel und brate ihn knusprig aus.
7. Wende die Nudeln mit dem zerbröselten Quark (250 g) und der sauren Sahne (150 ml) und bestreue sie zuletzt mit dem knusprigen Speck.
8. Serviere den Welspaprikasch mit den Quarknudeln.
Tipp: Rühre den Wels beim Kochen nicht um und koche ihn nicht zu lange – er fällt leicht auseinander. Es reicht, den Topf vorsichtig zu schwenken.
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