
Das Szechuan-Hähnchen ist ein feuriges, dennoch ausgewogenes Gericht der chinesischen Küche – die Harmonie aus knackigem Gemüse, seidiger Soße und würziger Schärfe macht es unwiderstehlich.
Schneide die Hähnchenbrust in dünne, mundgerechte Scheiben. Ist das Fleisch etwas fest gekühlt, lässt es sich viel leichter gleichmäßig aufschneiden. Vermenge das Fleisch mit der Sojasoße, der Stärke, dem Salz und einem Esslöffel Öl und lass es dann 15-20 Minuten ruhen.
Koche währenddessen den Reis. Schneide die Zwiebel in größere Spalten, die Karotte in dünne Stäbchen, die Chilischote in Ringe und den Bambussprossen in mundgerechte Stücke. Hacke den Knoblauch fein und reibe den Ingwer.
Verrühre für die Soße das Wasser, die Sojasoße, den Reisessig, den Zucker, die Chilipaste und den Pfeffer. Rühre die Stärke in einer separaten Schüssel mit dem kalten Wasser an.
Erhitze einen Wok oder eine große Pfanne stark. Brate das Hähnchen im Öl in 2-3 Minuten so an, dass es nur eine leichte Kruste bekommt, und nimm es dann heraus.
Brate in derselben Pfanne eine halbe Minute den Knoblauch, den Ingwer und den Chili an, gib dann die Zwiebel, die Karotte, die Paprika und den Bambus dazu. Brate alles bei starker Hitze 2-3 Minuten, damit das Gemüse knackig bleibt.
Gib das Hähnchen zurück, gieße die vorbereitete Soße darüber und koche alles auf. Gib zuletzt unter ständigem Rühren die Stärkemischung dazu und koche in 1-2 Minuten eine seidige, leicht dickliche Soße. Sobald die Soße das Fleisch und das Gemüse überzieht, ist das Gericht fertig.
Serviere es mit frisch gekochtem, gedünstetem Reis.
Tipp: Brate das Gemüse bei starker Hitze, schnell an – die Seele des Szechuan-Gerichts ist die frische, knackige Textur.
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