Die Somlauer Nockerln sind ein festlicher Klassiker der ungarischen Konditorkunst: Sie setzen sich aus Schichten von dreierlei Biskuit, seidiger Vanillecreme, Walnüssen, Rosinen und Schokoladensoße zusammen.
Der Biskuit
1. Schlage die Eier mit dem Zucker zu einer hellen, schaumigen Creme, bis die Masse ordentlich aufgeht und hellgelb wird.
2. Teile die Masse in zwei Hälften: hebe die eine Hälfte vorsichtig mit reinem Mehl unter, die andere mit dem mit Kakaopulver vermischten Mehl, damit der Schaum nicht zusammenfällt.
3. Backe einen hellen und einen braunen Boden bei 180 °C in etwa 10-12 Minuten und lass sie dann vollständig auskühlen.
Die Vanillecreme
4. Koche die Milch mit dem Eigelb, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Mehl unter ständigem Rühren zu einer dicken Vanillesoße. Sie ist gut, wenn sie den Löffelrücken überzieht.
Zusammensetzen
5. Schmilz die Zartbitterschokolade mit etwas Sahne über dem Dampf oder bei kleiner Flamme zu einer glänzenden Schokoladensoße.
6. Beträufle die Biskuitböden mit Rum und schichte dann: Biskuit, Vanillecreme, gemahlene Walnüsse und Rosinen, wieder Biskuit – und so weiter.
7. Steche nach dem Ruhen mit einem feuchten Löffel Nockerln davon auf den Teller.
8. Schlage die restliche Sahne steif; beträufle die Nockerln mit Schokoladensoße und serviere sie mit Schlagsahne und Walnüssen.
Tipp: Eine Nacht im Kühlschrank durchgezogen kommen die Aromen richtig zusammen.
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