1. Die ganzen Urdbohnen und die Kidneybohnen gründlich waschen und über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen.
2. Abgießen, mit frischem Wasser bedecken, salzen und 1½-2 Stunden (im Schnellkochtopf 30 Minuten) kochen, bis sie ganz weich sind und sich mit dem Löffel zerdrücken lassen.
3. In einem Topf mit schwerem Boden die Hälfte der Butter schmelzen, geriebenen Ingwer und zerdrückten Knoblauch 1 Minute darin braten, dann Tomatenmark und Chilipulver zugeben und 5 Minuten kochen.
4. Die Linsen mit dem Kochwasser zugeben und offen bei kleiner Hitze unter häufigem Rühren mindestens 45 Minuten köcheln (je länger, desto besser); einen Teil der Bohnen mit dem Löffelrücken zerdrücken, damit es cremig wird. Bei Bedarf Wasser nachgießen.
5. Die restliche Butter, den Großteil der Sahne, Garam Masala und die zwischen den Handflächen zerriebenen getrockneten Bockshornkleeblätter einrühren und weitere 10 Minuten kochen.
6. Mit der restlichen Sahne beträufeln und mit Naan oder Kreuzkümmelreis servieren.
Tipp: Das Gericht entstand in den 1950er-Jahren im Restaurant Moti Mahal in Delhi als Begleiter zum Tandoori-Hähnchen. Traditionell köchelte es die ganze Nacht auf der Restglut des Tandoors; je länger es kocht, desto seidiger wird es.
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