1. Kleine, feste, makellose säuerliche Äpfel wählen (z. B. Antonowka oder Granny Smith); waschen und die Stiele dranlassen.
2. Das Wasser aufkochen und auf etwa 40 °C abkühlen lassen. Das Roggenmehl mit etwas Wasser klümpchenfrei anrühren, dann mit Honig und Salz ins warme Wasser geben; gut verrühren und vollständig abkühlen lassen.
3. Die Äpfel mit dem Stiel nach oben dicht in ein großes sauberes Glas oder einen Keramiktopf schichten.
4. Die Roggen-Honig-Flüssigkeit darübergießen, so dass die Äpfel ganz bedeckt sind; mit einem Teller und einem kleinen Gewicht beschweren, damit sie nicht aufschwimmen.
5. Mit einem sauberen Tuch abdecken und 1 Woche bei Zimmertemperatur gären lassen (den Schaum täglich abschöpfen und bei Bedarf mit kaltem abgekochtem Wasser auffüllen), dann an einen kühlen Ort (Keller oder Kühlschrank) für weitere 3-4 Wochen stellen.
6. Kalt, ganz oder in Spalten, zu gebratenem Geflügel oder Schweinefleisch oder pur als säuerlich-süße Leckerei servieren.
Tipp: „Motschenyje jabloki“ (eingeweichte Äpfel) waren der Schatz der alten russischen Wintervorratskammer: Die Milchsäuregärung macht sie prickelnd, erfrischend und leicht spritzig; traditionell werden sie mit Johannisbeer- oder Sauerkirschblättern geschichtet – leg ein paar dazwischen, wenn du welche hast.
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