1. Die Kartoffeln schälen und würfeln; in einem Topf die gehackte Zwiebel und den Knoblauch in 2 Esslöffeln Olivenöl 5 Minuten dünsten, die Kartoffeln zugeben, mit dem Wasser aufgießen, salzen und 20 Minuten kochen, bis die Kartoffeln ganz weich sind.
2. Inzwischen die harten Stiele aus den Grünkohlblättern schneiden, die Blätter fest aufrollen und mit einem scharfen Messer in hauchdünne Streifen schneiden – das ist das Wesen des Caldo verde.
3. Die Chouriço in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Fett 2-3 Minuten braten, bis sie ihr Fett abgibt.
4. Die Suppe mit dem Stabmixer ganz glatt pürieren, wieder auf den Herd stellen und aufkochen.
5. Die Kohlstreifen zugeben und 3-5 Minuten kochen, nur bis der Kohl leuchtend grün und weich ist, aber noch etwas Biss hat; nach Geschmack pfeffern.
6. In Teller schöpfen, in jeden ein paar Chouriço-Scheiben geben, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit Maisbrot servieren.
Tipp: Caldo verde ist Portugals Nationalsuppe, die man beim Johannisfest im Juni aus Tonbechern trinkt; für eine fleischlose Variante lass die Chouriço weg und gib am Ende etwas Olivenöl mit geräuchertem Paprika dazu.
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