Das festliche, geschichtete Krautgericht der siebenbürgischen Küche – im langsamen Backen reifen die rauchigen, paprizierten Aromen zusammen.
1. Koche den Reis in reichlich Salzwasser halb gar vor und gieße ihn dann ab. Spüle das Sauerkraut – falls es sehr sauer ist – ab und drücke es gut aus.
2. Hacke die Zwiebel klein und dünste sie im Schweineschmalz bei mittlerer Hitze glasig. Streue den zerdrückten Knoblauch darüber, nimm alles nach kurzem Anbraten vom Herd und rühre das Paprikapulver ein (damit es nicht verbrennt).
3. Gib die gewürfelte Schweineschulter dazu, salze und pfeffere sie und dünste sie im eigenen Saft zugedeckt weich.
4. Fette ein Backblech oder eine Auflaufform ein und beginne zu schichten: unten Kraut, darauf Reis, dann das Fleischragout und in Scheiben geschnittene Wurst – wiederhole die Schichten, solange die Zutaten reichen, obenauf soll Kraut kommen.
5. Löffle zwischen die Schichten hier und da saure Sahne, bestreiche die Oberfläche mit der restlichen sauren Sahne und bestreue sie mit dem gewürfelten Speck.
6. Backe alles im vorgeheizten Ofen bei 180 °C so lange (etwa 40-50 Minuten), bis die Oberfläche schön bräunt und der Speck ausbrät.
7. Lass es vor dem Servieren 10 Minuten ruhen, damit es sich schneiden lässt.
Tipp: Am nächsten Tag aufgewärmt reifen die Aromen noch besser zusammen – viele finden es dann am feinsten.
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