Der Hahn-Pörkölt ist der Triumph des langsamen Kochens: das Hahnfleisch wird durch langes, geduldiges Kochen erst richtig mürbe und tief geschmackvoll.
Hahn-Pörkölt
1. Putze das Hahnfleisch (1,5 kg) und zerteile es – verwende auch die größeren Knochenstücke, denn sie geben dem Sud den Geschmack.
2. Hacke die Zwiebel (3 Zwiebeln) klein und brate sie im Schweineschmalz (3 EL) langsam glasig.
3. Gib den zerdrückten Knoblauch (5 Zehen) und das Paprikapulver (3 TL) dazu, nimm alles vom Herd und gieße schnell mit etwas Wasser auf, damit das Paprikapulver nicht bitter wird.
4. Gib das Hahnfleisch dazu, salze und pfeffere es, gib den Kümmel (1 TL) und den Majoran (1 TL) dazu.
5. Gib die gewürfelte Spitzpaprika (2 Stück) und die Tomate (2 Stück) dazu und koche alles zugedeckt bei kleiner Hitze über Stunden weich. Ergänze bei Bedarf mit etwas Wasser den Sud.
Nockerln
6. Rühre aus dem Mehl (400 g), dem Ei (3 Stück), dem Wasser (200 ml) und dem Salz einen dicken Teig.
7. Schabe ihn in kochendes Salzwasser, koche ihn und serviere ihn dann mit dem Hahn-Pörkölt.
Tipp: Der Hahn-Pörkölt braucht eine längere Kochzeit – überhaste ihn nicht, denn gerade durch das langsame Kochen wird er richtig charaktervoll.
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