Die gefüllten Krautwickel sind das langsam reifende Schwergewicht der ungarischen Küche: je länger sie kochen, desto reicher und zusammengekommener wird ihr Geschmack.
1. Rühre den Reis ohne Vorkochen, roh, unter das Schweinehackfleisch, gib die klein gehackte Zwiebel und eine zerdrückte Knoblauchzehe dazu, würze dann alles und knete die Füllung gründlich zusammen.
2. Nimm von den Sauerkrautblättern einzeln eines, gib in die Mitte von der Füllung, schlage die Ränder ein und rolle alles zu ordentlichen kleinen Päckchen auf.
3. Verteile das übrig gebliebene Sauerkraut auf dem Boden eines großen Topfes, lege die Wickel dicht nebeneinander darauf und streue den restlichen zerdrückten Knoblauch dazwischen.
4. Gieße mit so viel Wasser auf, dass es sie gerade eben bedeckt, und koche sie dann bei langsamem, perlendem Sieden, zugedeckt, mindestens 1,5-2 Stunden – das lange Kochen ist ihr Geheimnis.
5. Reiche beim Servieren je einen Löffel saure Sahne dazu.
Tipp: Am nächsten Tag, wieder aufgewärmt, ist es noch feiner, weil die Aromen über eine Nacht Ruhe vollständig zusammenkommen.
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