Einer der Schlüssel der gebratenen Ente ist das langsame Ausbraten der Haut: so wird die Haut knusprig, während das Fleisch mürbe und saftig bleibt.
1. Ritze die Haut der Entenkeule mit einem scharfen Messer ein und achte darauf, nicht ins Fleisch zu schneiden. Salze und pfeffere sie gründlich und lass sie dann mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.
2. Lege sie mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne und beginne bei langsamem Erwärmen, ihr Fett auszulassen. Wenn die Haut goldbraun ist, wende sie.
3. Gib sie in einen Ofen mittlerer Temperatur und brate sie weich, beträufle sie dabei gelegentlich mit dem eigenen Fett.
4. Schneide den Rotkohl dünn und beginne, ihn in etwas Entenfett zu schmoren.
5. Gib den geriebenen Apfel, den Zucker und den Essig dazu und schmore alles langsam weich – stelle das süß-saure Gleichgewicht nach Geschmack ein.
6. Schneide die gebratene Ente nach dem Ruhen auf und serviere sie mit dem geschmorten Kraut.
Tipp: Die Haut wird richtig knusprig, wenn du das Braten in einer kalten Pfanne beginnst – so schmilzt das Fett nach und nach aus.
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