Die Fleischbrühe ist die Krone der ungarischen Sonntage: eine goldene, klare Kraftbrühe mit weichen Grießnockerln darin.
Suppe
1. Gib das Suppenfleisch (800 g) in kaltes Wasser (3 Liter) und bringe es langsam zum Kochen. Schöpfe den sich oben bildenden gräulichen Schaum ab, damit die Brühe klar ist.
2. Gib die geputzte Karotte (3 Stück), die Petersilienwurzel (2 Stück), die Sellerieknolle (100 g) und die ganze Zwiebel (1 Zwiebel) dazu und salze alles.
3. Decke es zu und koche es bei sehr kleiner Hitze, nur gerade perlend, in 2-2,5 Stunden weich – es darf nicht stark kochen, sonst wird es trüb.
Grießnockerln
4. Rühre für die Nockerln das Ei (1 Stück) mit dem Speiseöl (1 EL) schaumig, gib den Grieß (80 g) und eine Prise Salz dazu und lass alles dann 15 Minuten stehen, damit der Grieß quillt.
5. Steche mit einem feuchten Teelöffel Nockerln in die perlende (nicht kochende) Brühe.
6. Koche sie zugedeckt 10 Minuten und lass sie dann vom Herd genommen weitere 10 Minuten stehen – dann quellen sie erst richtig groß.
7. Serviere die heiße Brühe mit der Karotte und den Nockerln.
Tipp: Die Nockerln dürfen nicht in stark kochenden Sud kommen, sonst fallen sie auseinander – es reicht, wenn die Brühe gerade perlt.
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