Der Falafel ist ein Kichererbsenbällchen mit knuspriger Hülle und weichem Inneren, einer der Lieblinge der nahöstlichen Küche – das Geheimnis ist, dass er aus rohen, eingeweichten Kichererbsen gemacht wird.
Für die Basis
1. Weiche die Kichererbsen am Vorabend in reichlich kaltem Wasser ein, damit sie auf das Doppelte aufquellen. WICHTIG: koche sie nicht, weiche sie nur ein – aus gekochten Erbsen würde die Masse zerfallen.
2. Mahle die abgetropften, rohen Kichererbsen zusammen mit der geschälten Zwiebel und dem Knoblauch im Fleischwolf oder Zerkleinerer zu einer groben, krümeligen Masse.
Zum Würzen
3. Rühre den Kreuzkümmel, die fein gehackte Petersilie und das Salz unter und arbeite alles gründlich durch.
4. Stelle die Masse 30 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank, damit sie besser zusammenhält, und forme dann mit nassen Händen walnussgroße Bällchen oder kleine Frikadellen daraus.
Zum Braten
5. Erhitze das Öl in einem tiefen Topf auf 170-180 °C – es ist gut, wenn sich um ein kleines Stück Masse sofort kleine Bläschen sammeln.
6. Backe die Bällchen in mehreren Portionen in heißem Öl goldbraun und knusprig und lass sie dann auf Küchenpapier abtropfen.
Tipp: Er gelingt nur aus rohen, eingeweichten (nicht gekochten) Kichererbsen – aus Dosen- oder gekochten Erbsen zerfallen die Bällchen beim Braten.
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