
Das Bohnengulasch ist ein deftiges, dickes Eintopfgericht: weiches Schweinefleisch, Wachtelbohnen und Gemüse in einer reichhaltigen, paprizierten Soße. Echte Kesselgulasch-Stimmung, die am nächsten Tag noch besser schmeckt.
1. Verlese 500 g getrocknete Wachtelbohnen am Vorabend, wasche sie und weiche sie mindestens 8–10 Stunden in kaltem Wasser ein. Gieße am nächsten Tag das Einweichwasser ab, koche sie in frischem Wasser halb weich, gieße sie dann ab und stelle sie beiseite.
2. Schneide 1 kg Schweineschulter in 3-4 cm große Würfel. Hacke 3 Zwiebeln fein, zerdrücke 5 Zehen Knoblauch. Putze 3 Karotten und 1 Petersilienwurzel und schneide sie in kleinere Stücke.
3. Erhitze in einem großen Topf mit dickem Boden 3 Esslöffel Schweineschmalz und dünste die Zwiebel bei mittlerer Hitze langsam glasig. Etwas Salz hilft, dass die Zwiebel leichter weich wird.
4. Gib den Knoblauch, den fein gehackten Spitzpaprika (1 Stück) und die Tomate (1 Stück) dazu, dünste alles ein paar Minuten, bis es zusammenfällt, dann rühre 2 Esslöffel Tomatenmark und 2 Teelöffel gemahlenen Kümmel unter.
5. Zieh den Topf vom Herd, streue 2 Esslöffel gemahlenes Paprikapulver und einen halben Esslöffel geräuchertes Paprikapulver darüber und rühre alles zügig unter – achte darauf, dass das Paprikapulver nicht anbrennt, sonst wird es bitter.
6. Gib das Schweinefleisch in die Gulaschbasis, vermenge alles und brate es ein paar Minuten, bis das Fleisch rundum weiß wird und leicht anbrät.
7. Rühre 1 Teelöffel scharfe Paprikacreme unter, gieße etwas Wasser dazu, decke alles zu und schmore es bei kleiner Hitze 60–90 Minuten. Rühre zwischendurch um und gib immer nur wenig Wasser nach, damit es dick bleibt.
8. Wenn das Fleisch fast weich ist, gib die vorgekochten Bohnen, die Karotten und die Petersilienwurzel dazu. Gieße so viel Wasser auf, wie du für die gewünschte Dicke brauchst, und koche alles weiter, bis alles weich ist.
9. Schmecke am Ende ab und würze mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und bei Bedarf noch etwas scharfer Paprikacreme.
Tipp: Lass das Gulasch vor dem Servieren 15–20 Minuten ruhen, damit die Soße eindickt und die Aromen harmonieren. Mit frischem Brot ist es am besten.
Diese Cookies sind für das grundlegende Funktionieren der Website unerlässlich. Ohne sie funktioniert die Website nicht ordnungsgemäß, und sie können nicht deaktiviert werden.
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher die Website nutzen. Die Daten werden anonym mit Google Analytics erfasst, um die Website zu verbessern.